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Warum eine Versicherung für Motorroller nötig ist

Wer auf deutschen Straßen mit einem Kraftfahrzeug unterwegs ist, muss dieses versichern. Das gilt natürlich auch für Motorroller. Beim Abschluss der Versicherung gibt es einiges zu beachten.

Einen Motorroller darf man in Deutschland bereits mit 16 Jahren fahren, wenn man den passenden Führerschein besitzt. Der Roller darf dabei eine Kubikzentimeterzahl von 125 und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten. Außerdem muss der Fahrer einen Führerschein der Klasse A1 vorweisen können. Anders zum Beispiel in Italien, hier darf jeder, der eine Fahrerlaubnis für einen Pkw hat, automatisch auch Motorroller fahren. Der deutsche A1-Führerschein ist jedoch auch wesentlich schneller und günstiger zu erhalten als die höheren Klassen A und B.

Wer sich einen Motorroller anschafft und gedenkt, diesen im öffentlichen Verkehr auch zu benutzen, der muss dafür eine Versicherung abschließen. Anders als andere Versicherungen, für die sich der Bürger frei entscheiden kann, wird eine Kfz-Versicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Dies soll den Versicherten selbst sowie andere Verkehrsteilnehmer vor finanziellen Schäden schützen. Schließlich ist in einen Unfall selten nur der Unfallverursacher selbst verwickelt. Häufig kommen auch andere zu Schaden, und für diesen muss dann die Versicherung des Verursachers einstehen. Wäre er nicht versichert, so wäre es möglich, dass der Geschädigte auf den Kosten für Reparaturen oder den Krankenhausaufenthalt sitzen bleibt. Dies wäre insbesondere dann der Fall, wenn der Unfallverursacher nicht vermögend genug ist, als dass eine Zwangsvollstreckung sinnvoll wäre.

Wer sich also für eine Versicherung für Motorroller entscheiden muss, der hat die Qual der Wahl. Das Angebot an Versicherungsunternehmen ist enorm. Da diese auch noch jeweils unterschiedliche Pakete anbieten, verliert der Kunde schnell die Orientierung. Es ist also wichtig, sich ausgiebig zu informieren und verschiedene Angebote einzuholen. Dafür ist ein Blick ins Internet wohl die erste Option. Hier kann man sich einen ersten Überblick verschaffen und Preise vergleichen. Jedoch ist auch ein persönliches Gespräch mit einem Versicherungsvertreter in einer der Filialen oder am Telefon zu empfehlen. So kann der Kunde einen Eindruck von der Art des Unternehmens bekommen. Wenn später einmal ein Schadensfall eintritt, ist es wichtig, schnelle und unkomplizierte Hilfe zu erhalten. Langwierige bürokratische Vorgänge sollten vermieden werden. Auch kann der persönliche Berater häufig auch ein personalisiertes Angebot machen. Beispielsweise haben junge Rollerfahrer, vor allem wenn sie noch nicht volljährig oder noch Schüler sind, Chancen auf einen speziell auf sie ausgerichteten Tarif.

Doch nicht nur der Preis sollte ausschlaggebend für den Abschluss einer Versicherung sein. Gerade am Kundenservice und an der persönlichen Beratung sollte im Zweifel nicht gespart werden. Jährlich beschäftigen sich die Gerichte mit Tausenden von Versicherungsstreitigkeiten, bei denen eine Versicherungsprämie eingeklagt wird. Eine kulante Vorgehensweise des Versicherungsunternehmens spart dem Versicherten dabei Zeit und Nerven. Im Internet kann man sich Erfahrungsberichte durchlesen und so einen Einblick in die Unternehmenspolitik erhalten.

03.01.2011
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