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10-Euro-Gedenkmünzen: Wertanlage und Erinnerungsstück

Euro-Gedenkmünzen sind ein Geschenk zu besonderen Anlässen. Einerseits sind sie eine schöne Erinnerung an ein Ereignis, andererseits verlieren sie nicht an Wert und können jederzeit problemlos ausgegeben werden.

Die Gedenkmünzen verschiedenen Wertes werden von der Bundesbank herausgegeben. 2002 lösten 10-Euro-Münzen die bis dahin ausgegebenen 10-DM-Münzen ab. Nicht verändert hat sich, dass diese Münzen ein gesetzliches Zahlungsmittel sind - man kann damit in jedem Geschäft bezahlen, allerdings nur im Ausgabeland. Das macht sie zu einer sicheren Wertanlage, der Sammler kann beruhigt sein, dass er den eingesetzten Betrag von 10 Euro jederzeit zurückerhalten kann.

Die Münzen bestehen aus 925er Sterlingsilber, die Auflagenhöhe beträgt 2 Millionen. Dazu kommen noch 400.000 Exemplare in Spiegelglanz-Ausführung. Während auf der Rückseite immer der Bundesadler (in verschiedenen Darstellungen) zu sehen ist, wechselt das Motiv auf der Vorderseite. Immer hat es jedoch einen Bezug zu Deutschland. Die erste Münze befasste sich passenderweise mit der Euro-Einführung. Weitere Themen sind runde Geburts- und Todestage von Künstlern, Wissenschaftlern und anderen bedeutenden Persönlichkeiten, aber auch Jubiläen von Museen und anderen Einrichtungen oder in Deutschland stattfindende bedeutende (Sport-)Veranstaltungen. Jedes Jahr werden fünf oder sechs Münzen von den verschiedenen Prägeanstalten hergestellt. Erhältlich sind sie bei Banken und Sparkassen, allerdings sind sie meist sehr schnell ausverkauft.

Aufgrund ihres Jahresbezuges eignen sich die Gedenkmünzen sehr gut als Erinnerung an wichtige Ereignisse wie runde Geburtstage, Hochzeit, Geburt, Konfirmation oder Kommunion. Sollte der Beschenkte später einmal Bargeld benötigen, kann er die Münzen jederzeit verwenden. Das ist ihr großer Vorteil gegenüber Medaillen, die zwar auch sehr schöne Erinnerungen sein können, aber häufig über den Materialwert hinaus keinen großen Wert besitzen. Einzelne Medaillen sind zwar begehrt und teuer, die meisten erfahren jedoch keine große Wertsteigerung.

Für die Aufbewahrung der Gedenkmünzen gibt es keine besonderen Regeln. Sinnvollerweise hebt man sie in speziellen Kunststoffschubern oder Etuis auf, damit sie nicht verkratzen. Münzen mit polierter Platte dürfen jedoch nie mit bloßen Fingern angefasst werden, da die Abdrücke sich nicht entfernen lassen.

29.06.2010
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